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Kampfmittelräumung

DGUV-I 201-027 (BGI 833) Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung und Festlegung von Schutzmaßnahmen bei der Kampfmittelräumung




Kassen

DGUV Vorschrift 25 (BGV C9) Unfallverhütungsvorschrift Kassen

§ 1 Geltungsbereich:

Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt für Betriebsstätten mit Bargeldverkehr von Kreditinstituten und Geldwechselinstituten.


Informationen vom DGUV-Sachgebiet "Kreditinstitute und Spielstätten":

DGUV-I 215-612 Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute - Anforderungen an die sicherheitstechnische Ausrüstung von Geschäftsstellen

DGUV-I 215-616 Aufkleber (gross) Bargeld zeitschlossgesichert

DGUV-I 215-620 Aufkleber (klein) Bargeld zeitschlossgesichert




Klein- und Fahrgerüste

TRBS 2121 Gefährdung von Personen durch Absturz - Allgemeine Anforderungen

TRBS 2121 Teil 1 Gefährdungen von Personen durch Absturz - Bereitstellung und Benutzung von Gerüsten

DGUV-I 201-011 (BGI 663) Handlungsanleitung für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten

Prüfprotokoll-Muster BG BAU F 707:

Videos zu Klein- und Fahrgerüsten finden Sie hier.




KMU - kleine und mittlere Unternehmen

Definitionen nach dem Anhang zu 2003/361/EG

Artikel 1 Unternehmen:

Als Unternehmen gilt jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt. Dazu gehören insbesondere auch jene Einheiten, die eine handwerkliche Tätigkeit oder andere Tätigkeiten als Einpersonen oder Familienbetriebe ausüben, sowie Personengesellschaften oder Vereinigungen, die regelmäßig einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen.

Artikel 2 Mitarbeiterzahlen und finanzielle Schwellenwerte zur Definition der Unternehmensklassen:

(1) Die Größenklasse der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) setzt sich aus Unternehmen zusammen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. EUR beläuft.

(2) Innerhalb der Kategorie der KMU wird ein kleines Unternehmen als ein Unternehmen definiert, das weniger als 50 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 10 Mio. EUR nicht übersteigt.

(3) Innerhalb der Kategorie der KMU wird ein Kleinstunternehmen als ein Unternehmen definiert, das weniger als 10 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 2 Mio. EUR nicht überschreitet.




Kondompflicht

ProstSchG Prostituiertenschutzgesetz (seit 01.07.2017)

§ 32 Kondompflicht; Werbeverbot:

(1) Kunden und Kundinnen von Prostituierten sowie Prostituierte haben dafür Sorge zu tragen, dass beim Geschlechtsverkehr Kondome verwendet werden.

(2) Der Betreiber eines Prostitutionsgewerbes ist verpflichtet, auf die Kondompflicht in Prostitutionsstätten, in sonstigen regelmäßig zur Prostitution genutzten Räumen und in Prostitutionsfahrzeugen durch einen gut sichtbaren Aushang hinzuweisen.

§ 33 Bußgeldvorschriften:

(1) Ordnungswidrig handelt, wer

3. entgegen § 32 Absatz 1 als Kunde oder Kundin nicht dafür Sorge trägt, dass ein Kondom verwendet wird.

(2) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

8. entgegen

b) § 32 Absatz 2

einen Hinweis nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig gibt,

(3) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 3 mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 Nummer 1 bis 5, 7, 8 Buchstabe b und Nummer 14 mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 Nummer 8 Buchstabe a und Nummer 9 bis 12 mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro und in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu eintausend Euro geahndet werden.

Siehe auch >> Prostitution




Kranführer

DGUV Vorschrift 52 (BGV D6) Krane >> Durchführungsanweisung

§ 29 Kranführer, Instandhaltungspersonal:


(1) Der Unternehmer darf mit dem selbstständigen Führen (Kranführer) oder Instandhalten
eines Kranes nur Versicherte beschäftigen,

1. die das 18. Lebensjahr vollendet haben,
2. die körperlich und geistig geeignet sind,
3. die im Führen oder Instandhalten des Kranes unterwiesen sind und ihre Befähigung hierzu ihm nachgewiesen haben
und
4. von denen zu erwarten ist, dass sie die ihnen übertragenen Aufgaben zuverlässig erfüllen.
Der Unternehmer muss Kranführer und Instandhaltungspersonal mit ihren Aufgaben beauftragen. Bei ortsveränderlichen kraftbetriebenen Kranen muss der Unternehmer den Kranführer schriftlich beauftragen.

(2) Absatz 1 gilt nicht für handbetriebene Krane.

Durchführungsanweisung zu § 29 Abs. 1 Nr. 1:

Die Vorschrift lässt den Einsatz jüngerer Personen als 18 Jahre zu Ausbildungszwecken unter Anleitung und ständiger Aufsicht durch erfahrene Personen zu.
 
§ 30 Pflichten des Kranführers:

(1) Der Kranführer hat bei Arbeitsbeginn die Funktion der Bremsen und Notendhalteinrichtungen – ausgenommen Rutschkupplungen – zu prüfen. Er hat den Zustand des Kranes auf augenfällige Mängel hin zu beobachten. Bei drahtlos gesteuerten Kranen hat er die Zuordnung von Steuergerät und Kran zu prüfen.

(2) Der Kranführer hat bei Mängeln, die die Sicherheit gefährden, den Kranbetrieb einzustellen.

Durchführungsanweisung zu § 30 Abs. 2:

Mängel, die die Sicherheit gefährden, sind z.B. Durchrutschen der Last infolge Versagens der Bremse, Seilbeschädigungen, Abfallen eines Seils von Rollen oder Trommeln, Funktionsfehler der Steuerung, Versagen der Notendhalteinrichtungen und Überlastsicherungen, nicht mehr standsichere Aufstellung.

(3) Der Kranführer hat alle Mängel am Kran dem zuständigen Aufsichtführenden, bei Kranführerwechsel auch seinem Ablöser, mitzuteilen. Bei ortsveränderlichen Kranen, die an ihrem jeweiligen Standort auf- und abgebaut werden, hat er Mängel zusätzlich in ein Krankontrollbuch einzutragen.

Durchführungsanweisung zu § 30 Abs. 3:

Es sind hier auch Mängel gemeint, die die Sicherheit nicht oder noch nicht gefährden, wie z.B. defekte Fensterscheiben am Führerhaus, lockere Bodenbeläge, beschädigte Geländer.

(6) Der Kranführer hat dafür zu sorgen, dass
1. dem Wind ausgesetzte Krane nicht über die vom Kranhersteller festgelegten Grenzen hinaus betrieben werden sowie rechtzeitig spätestens bei Erreichen der für den Kran kritischen Windgeschwindigkeit und bei Arbeitsschluss durch die Windsicherung festgelegt werden, [...]

Durchführungsanweisung zu § 30 Abs. 6 Nr. 1:

Grenzen für den Einsatz eines Kranes bei Windeinwirkung gibt der Kranhersteller in der Betriebsanleitung – gegebenenfalls auch in der Tragfähigkeitstabelle – an.


DGUV-G 309-003 (BGG 921) DGUV-Grundsatz
Auswahl, Unterweisung und Befähigungsnachweis von Kranführern


2.2 Voraussetzungen:

Die körperliche Eignung kann durch eine arbeitsmedizinische Untersuchung nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
G 25 „Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten“ festgestellt werden.

Anmerkung: Mit der ArbMedVV-Novelle 2013 wurde der Begriff "Untersuchung" durch "Vorsorge" ersetzt.


DGUV Vorschrift 54 (BGV D8) Winden, Hub- und Zuggeräte >> Durchführungsanweisung


DGUV-G 309-009 (BGG 961) Kran-Kontrollbuch

Hinweis: Das Kontrollbuch dient zum Nachweis der täglichen Prüfung vor Arbeitsbeginn durch den Kranführer, sowie zur Dokumentation von festgestellten Mängeln und deren Beseitigung.


DGUV-I 209-012 (BGI 555) Kranführer


DGUV-I 209-013 (BGI 556) Anschläger


Weitere Informationen für den Kranbetrieb >> Anschlagmittel, Helmpflicht




Krankenhaus (Bauplanung)

DGUV-I 207-016 (BGI 8681) Neu- und Umbauplanung im Krankenhaus unter Gesichtspunkten des Arbeitsschutzes – Basismodul

DGUV-I 207-017 (BGI 8681-1) Neu- und Umbauplanung im Krankenhaus unter Gesichtspunkten des Arbeitsschutzes - Anforderungen an Funktionsbereiche




Krankenversicherung

SGB V Fünftes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung

§ 1 Solidarität und Eigenverantwortung:

Die Krankenversicherung als Solidargemeinschaft hat die Aufgabe, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern. Das umfasst auch die Förderung der gesundheitlichen Eigenkompetenz und Eigenverantwortung der Versicherten. Die Versicherten sind für ihre Gesundheit mitverantwortlich; sie sollen durch eine gesundheitsbewußte Lebensführung, durch frühzeitige Beteiligung an gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen sowie durch aktive Mitwirkung an Krankenbehandlung und Rehabilitation dazu beitragen, den Eintritt von Krankheit und Behinderung zu vermeiden oder ihre Folgen zu überwinden. Die Krankenkassen haben den Versicherten dabei durch Aufklärung, Beratung und Leistungen zu helfen und auf gesunde Lebensverhältnisse hinzuwirken.




Kühlschmierstoffe (KSS)

DGUV-R 109-003 (BGR 143) Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen

Bei Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen können vorübergehende oder bleibende gesundheitliche
Schäden auftreten,
• vor allem Hauterkrankungen durch direkten Kontakt der Haut mit Kühlschmierstoffen,
• gelegentlich Augenreizungen durch direkten Kontakt der Augen mit Kühlschmierstoffen
oder deren Abbauprodukten
oder
• vereinzelt Reizungen und Erkrankungen der Atemwege, wie allergisches Bronchialasthma,
durch Einatmen von Kühlschmierstoff-Dampf und Aerosolen.

(Auszug aus der Vorbemerkung der DGUV-R 109-003)


IFA Portal Kühlschmierstoffe

Regelwerk für Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen


Siehe auch >> Hautschutz, Metallspäne (Lagerung und Entsorgung)




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